Füllstandmessung in Tauchlackieranlage

Aus bis zu zehn Metern Entfernung messen LRS+ Radarsensoren Abstand und Füllstand kathodischer Tauchbäder

Wirksamer und langanhaltender Korrosionsschutz sowie attraktive Optik von Karosserieteilen und -oberflächen werden in der Automobilindustrie durch eine KTL-Beschichtung erreicht. Die Beschichtung der Bauteile erfolgt in einem entsprechend großen Tauchbad mittels kathodischer Tauchlackierung (KTL), auch Kataphorese genannt. Dabei verhilft ein elektrisches Feld auch komplex strukturierten Werkstücken zu einer gleichmäßigen, haltbaren Oberflächenbeschichtung. Um das an ein Förderband angehängte Werkstück vollständig in das Beschichtungsmedium einzutauchen, benötigen Anwender folgende Informationen:

Einerseits muss sichergestellt werden, dass das Förderband in der richtigen Höhe montiert ist. Gleichzeitig muss die korrekte Füllhöhe des Beschichtungsmediums im Becken gewährleistet sein. Eine weitere Herausforderung stellen die hohen Stromstärken dar, mit denen im Beschichtungsprozess gearbeitet wird.

Ihre Vorteile

  • Erhöhte Anlagenverfügbarkeit, da die LRS+ Sensoren Störimpulse zuverlässig ausblenden und Fehlmessungen so vermeiden 
  • Präzise Erfassung der Füllhöhe aus großer Entfernung  
  • Zuverlässige Inbetriebnahme durch Turck-Radar-Monitor

  • Hohe Stromstärken sind bei der berührungslosen Füllstandmessung mit dem LRS+ kein Problem

  • Der LRS+ Radarsensor misst den Füllstand aus sicherer Entfernung 

  • Die Bedieneinheit des LRS+: intuitive Bedienung und problemlose Sichtbarkeit

Präzise Erfassung der Füllhöhe aus der Entfernung

Da Eintauchsensoren im Kataphorese-Prozess wegen der starken Ströme nur bedingt eingesetzt werden können, messen Anwender hier Füllstände in der Regel berührungslos. Das Fördergestänge und andere Strukturen zwischen Füllstandsensor und Tauchbad können hier allerdings zu unerwünschten Signalen und Fehlmessungen des Tauchbad-Füllstands führen. 

LRS+ blendet Störimpulse zuverlässig aus 

Hier spielt der LRS+ Radarsensor seine Stärken aus. Aus einer Entfernung von bis zu zehn Metern misst er zuverlässig den Füllstand des Tauchbades. Die hohe Reichweite ermöglicht eine Montage oberhalb der Förderstrecke. Störimpulse durch Metallträger oder die Karosserie selbst lassen sich über den des Turck-Radar-Monitor einfach ausblenden. Über die browserbasierte Konfigurationssoftware wird die Kurve des Radarsignals in Echtzeit angezeigt. Die optimalen Messfenster lassen sich so zuverlässig und prozesssicher einstellen.   

Bicolor-Display signalisiert kritische Füllstande  

Zur verbesserten Sichtbarkeit kritischer Füllstände kann das ein Farbwechsel des Displays von grün auf rot parametriert werden. So ist auch für jeden Mitarbeiter auch aus größerer Entfernung erkennbar, wenn kritische Füllstände erreicht werden. 

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