Lückenlose Probenverfolgung mit RFID

Konsistentes Probenmanagement und maximale Datenintegrität

Umfangreiche Dokumentationspflichten und andere gesetzliche Anforderungen müssen in der Pharmaindustrie jederzeit eingehalten werden. Entsprechend werden bei der ordnungsgemäßen Daten- und Probenverfolgung höchste Qualitätsmaßstäbe angelegt. Kontrolleure internationaler Aufsichtsbehörden (z. B. FDA) führen verstärkt unangekündigte Inspektionen durch und sind dabei mit sehr umfangreichen Befugnissen ausgestattet, die bis zur sofortigen Schließung des inspizierten Betriebes reichen. Eine durchgehende Probenverfolgung muss daher jederzeit gewährleistet sein.

Ihre Vorteile

  • Immer wissen, wo sich Proben und Dokumente aktuell befinden 
  • Beste Datenqualität durch digitalisierte Laborprozesse 
  • Kostenreduktion durch minimerte Chargenfehler, dank qualitätsgesicherten Zwischenprodukten inbesondere bei Biopharmazeutika

  • Auf der Visualisierungsstation läuft der Turck Vilant Server, das RFID-Label wird für die Probe gedruckt

  • RFID-Gates stellen die lückenlose Dokumentation von Position und Bewegung der Proben sicher

  • Verification Station: RFID-Tags in der Transportbox werden ausgelesen und die Proben identifiziert 

  • Im Labor erkennt das System durch die Ablage der Probe auf dem Tisch, um welche Probe es sich handelt

  • System liest den RFID-Tag der Probe über eine unter dem Tisch montierte UHF-Antenne und identifiziert sie

Nahtloses Ineinandergreifen von IT und OT

Die ganzheitliche Sample-to-Cloud-Lösung von Turck Vilant Systems verknüpft  IT und OT in bislang einzigartiger Weise.Sie erfasst detailliert Position und Bewegungsrichtung von Probensammlungen inklusive Produktbeschreibungen und Transportblatt. Die Daten der UHF-RFID-Tags werden auf dem Turck Vilant Server im lokalen Netzwerk des Unternehmens oder Labors   gespeichert. Sie sind somit offen für zentrale Datenhaltung in Data Lakes. 

RFID-Identifikation im Probenmanagement

Nach physischer Entnahme in der Produktion  wird die Probe in einen Lagerraum gebracht und dort mit einer Probenbeschreibung versehen. Das System gibt ein RFID-Etikett mit einer eindeutigen ID aus, das auf die Probe geklebt wird. Über die ID können die Probendaten nun vom Server abgerufen werden.

Nachverfolgung der Proben in Gebäudegängen und Labor

Auf dem Weg ins Labor werden die RFID-Tags beim Passieren von RFID-Gates in Gebäudefluren und -ausgängen sowie Aufzügen ausgelesen und die Proben sowie deren Position und Bewegungsrichtung vollautomatisch verifiziert. An der Analysestation wird die  Probensammlung wiederum durch einen UHF-Reader identifiziert. So ist sichergestellt, dass sich die Proben im dafür vorgesehenen Labor befinden. 

Durchgehende Überwachung und Dokumentation

Nach Abschluss der Untersuchung müssen die Proben entsorgt werden. Sie dürfen nicht in die Produktion zurück. Dies wird mittels RFID-Gates erfasst und dokumentiert. Probenbeschreibungen und Transportblatt gelangen zurück ins Lager und werden ordnungsgemäß archiviert. Über den gesamten Prozess sind die Position, die Bewegungsrichtung und der Status jeder Probe zweifelsfrei nachvollziehbar, was die kurzfristige Verfügbarkeit von Informationen zu jeder Probe sicherstellt. 

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