RFID-Tracking reduziert Abfall in Lebensmittelproduktion

Identifikation und Tracking von Speiseisresten mittels UHF-RFID-System minimiert Verschwendung von Lebensmitteln und steigert die Effizienz

Mit RFID die Lebensmittelproduktion optimieren: In der Herstellung von Eis am Stiel entstehen immer wieder Produktionsreste und Ausschuss, die nicht in der laufenden Charge verarbeitet werden können. Diese Speiseeisreste werden häufig in Behältern gesammelt und mit handschriftlichen Angaben zu Menge, Zeit und Sorte versehen. Diese Lösung ist allerdings fehleranfällig. Zudem erschwert die manuelle Identifikation der Lebensmittel eine zuverlässige Produktionsplanung. Oft ist unklar, welche Restbestände vorliegen und, ob diese noch verarbeitet werden können. Im Ergebnis musste der Hersteller immer wieder mehr Speiseeis entsorgen als notwendig.

Ihre Vorteile

  • Speiseeisabfälle wurden erheblich reduziert
  • Einfache Installation dank hohen Lesereichweiten des UHF-RFID-Systems 
  • Zuverlässige Erfassung der Behälter dank Positionscheck
  • Weniger manuelle Kontrolle durch Füllstanderfassung

  • Das RFID System erfasst permanent den Bestand der Eisreste im KĂĽhllager

  • Die Waage ist vor dem KĂĽhllager in der Förderstrecke integriert und kommuniziert direkt in die Datenbank

  • Der RU300U-M30M erkennt den FĂĽllstand im Restebehälter und signalisiert ihn ĂĽber eine LED-Signalleuchte

UHF-Identifikation direkt ins MES

Turck entwickelte für den Hersteller in der Lebensmittelindustrie ein Identifikationssystem auf Basis des UHF-RFID-Readers Q180. Der RFID-Reader identifiziert die Behälter mit den Eisresten über RFID-Tags, die direkt auf die Behälter geklebt werden. So ist immer klar, welche Eissorte in welchem Behälter liegt und zu welchem Zeitpunkt diese produziert wurde. Der Reader kommuniziert über sein integriertes Interface mit Ethernetschnittstelle direkt mit dem MES. Ein Ultraschallsensor erfasst, ob ein Behälter an der Auswurfrutsche steht und ob er korrekt positioniert ist. Durch die gesicherte Position des Behälters wird sichergestellt, dass der Datenträger auch trotz metallischer Umgebung und Flüssigkeiten immer zuverlässig gelesen wird. 

Behältergewicht erleichtert Produktionsplanung

Im Herstellungsprozess werden die Behälter vor dem Transport in das Kühllager gewogen und das Gewicht direkt automatisch im Produktionssystem gespeichert. Auch hier vermeidet die automatische RFID-Identifikation Fehler in der Lebensmittelproduktion. Über eine Förderstrecke gelangen die Behälter in den Kühlraum, wo sie ebenfalls identifiziert werden, um den korrekten Bestand an Speiseeis im System zu hinterlegen. 

Bei der manuellen Ausfuhr der Behälter erkennt wiederum ein Q180-Reader alle Behälter auf einer Palette per Pulklesung. Aus hygienischen Gründen muss der Q180 auch hier in einem Schaltkasten montiert werden, was aufgrund der externen Antennen des Readers keinen Einfluss auf die Schreib-Lese-Leistung hat. 

Erfassung des Ausstoßes zur Erkennung von Prozessfehlern

Die lückenlose Erfassung der Menge an Ausstoß für jede Eissorte und jeden Prozessabschnitt erleichtert den Produktionsplanern die Schwachstellen in ihrem Prozess zu erkennen. Im Anschluss optimieren sie ihre Prozesse und reduzieren so Energieeinsatz und Lebensmittelverschwendung in der Produktion.

Energieeffizient und ressourcenschonend

Das System sichert dem Hersteller eine maximale Effizienz in seinem Prozess und vermeidet Lebensmittel- und Energieverschwendung effektiv. Ebenso wird der Personaleinsatz optimiert, da manuelle Identifikationsprozesse nicht nur fehleranfälliger, sondern auch zeitintensiver sind.

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